Schicksal der Gefangenen spielt bei Rafah-Invasion keine Rolle

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GAZA, 9. Mai. /Occupiednews/. Obwohl US-Präsident Joe Biden kürzlich damit gedroht hat, Waffenlieferungen an Israel im Falle einer „Großoffensive“ in Rafah einzuschränken, berichten palästinensische Quellen, dass die Offensive keine theoretische Möglichkeit mehr ist, sondern in vollem Gange. International wird die Invasion, die Hunderttausende Zivilisten das Leben kosten kann, selbst nach sieben Monaten ohne jeden Erfolg oft als Rettungsaktion für die in Gaza gefangenen Israelis dargestellt.

Doch diese Darstellung scheitert an der Realität: Trotz der Erklärung der Hamas vom vergangenen Montag, das ägyptisch-katarische Angebot für einen Waffenstillstand anzunehmen, lehnte Israel dieses Angebot ab. Dafür fand Netanjahu deutliche Worte: Die Offensive in Rafah werde so oder so stattfinden, unabhängig vom Abkommen, berichtet die Times of Israel. „Wir werden in Rafah einmarschieren und dort die Hamas-Bataillone eliminieren – ob es ein Abkommen gibt oder nicht – um den totalen Sieg zu erringen“, sagte er gegenüber Organisationen, die Familien von getöteten Soldaten sowie Gefangene in Gaza vertreten. Laut Netanyahus Büro haben diese Organisationen Netanyahu aufgefordert, den Krieg trotz des internationalen Drucks nicht zu beenden.

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Foto: occupiednews.com