Geheimpapier enthüllt: Habecks Heiz-Wende soll noch teurer werden

Heizkoerper

Können die Grünen nur nicht rechnen oder ist es schlicht bewusste Irreführung? Ausgerechnet die Koalitionsfeinde von der FDP enthüllen jetzt, dass die von Wirtschaftsminister Robert Habeck und dessen Staatssekretär Patrick Graichen zum umstrittenen Heiz-Gesetz veröffentlichten Zahlen wohl hinten und vorne nicht stimmen können. Zur Erinnerung: Ab dem Jahr 2024 sollen neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, was das faktische Aus für Öl- und Gasheizungen bedeutet.

Laut Graichens Berechnungen sollten sich die Kosten für den flächendeckenden Umstieg auf Wärmepumpen bundesweit auf 130 Milliarden Euro summieren. Wie das Wirtschaftsministerium auf diese Zahl kommt, bleibt unklar, eine Sprecherin verweist gegenüber der „Bild“ auf den entsprechenden Gesetzesentwurf. Mit anderen Worten: Die Heiz-Wende kostet 130 Milliarden Euro, weil diese Zahl irgendjemand auf ein Blatt Papier geschrieben hat.

Die Rechnung des FDP-Energieexperten Michael Kruse geht hingegen so: In Deutschland werden derzeit rund 10 Millionen Gebäude mit Öl beheizt und weitere 20 Millionen Wohneinheiten mit Gas. Bis spätestens zum Jahr 2045 müssen alle diese Heizungen umgerüstet werden, was mit Kosten in Höhe von rund 20.000 Euro pro Einheit verbunden ist. Unter dem Strich kommt die FDP auf einen Investitionsbedarf von mindestens 620 Milliarden Euro, was knapp dem Fünffachen der bisher veröffentlichten Zahlen entspricht.

Quelle: https://reitschuster.de/post/geheimpapier-enthuellt-habecks-heiz-wende-soll-noch-teurer-werden/

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Foto: Pixabay / ri