Treten Herzerkrankungen nur bis 28 Tage nach Covid-Impfung auf?

Melonenherz

Eine im Dezember 2021 veröffentlichte Studie aus UK zu das Herz betreffende Nebenwirkungen von COVID-19-Impfstoffen (ChAdOx1 von AstraZeneca, BNT162b2 von Pfizer/BioNTech, mRNA-1273 von Moderna) lässt einige Fragen offen. Die Autoren verknüpften die britische National Immunization Database mit Daten des nationalen Gesundheitssystems. Es wurden 38 Millionen Personen erfasst, die zwischen 1. Dezember 2020 und 24. August 2021 geimpft worden waren. Die Häufigkeit von Krankenhauseinweisungen und Todesfällen aufgrund von Myokarditis, Perikarditis oder Herzrhythmusstörungen jeweils 28 Tage nach einer Injektion wurde mit der Häufigkeit außerhalb dieses Zeitraums verglichen. In dieser Analyse fanden die Autoren lediglich für mRNA-1273 einen Zusammenhang mit Myokarditis und Herzrhythmusstörungen.

Für die Festlegung der 4-Wochen-Frist für mögliche Nebenwirkungen wurde in der Studie keine Begründung angegeben. Das fällt auf, denn bis heute ist nicht klar, wie lange das virale Spike-Protein im Körper produziert wird. Bei BNT162b2 von Pfizer/BioNTech erfolgt die Proteinsynthese an der Injektionsstelle über 9 Tage. Das Spike-Protein in mikroskopisch kleinen Bläschen (Exosomen) wurde in einer Studie mit 4 Behandelten sogar noch 4 Monate nach der Injektion nachgewiesen. Das spricht dafür, dass die Aussage im Aufklärungsblatt des Robert-Koch-Instituts zu den mRNA-Impfstoffen nicht korrekt ist: „Die im Impfstoff enthaltene mRNA wird im Körper nach einigen Tagen abgebaut. Dann wird auch kein Viruseiweiß (Spikeprotein) mehr hergestellt.“

https://tkp.at/2022/02/16/treten-herzerkrankungen-nur-bis-28-tage-nach-covid-impfung-auf/

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Foto: Pixabay / Andrea Petra Fogas