Kosmischem Bombardement auf der Spur

Mondgestein

Lenkten Veränderungen der Bahnen der großen Gasplaneten vor etwa 3,9 Milliarden Jahren plötzlich Asteroiden auf Erde und Mond? Dieser Vermutung im Rahmen der Theorie vom „späten schweren Bombardement“ widerspricht nun erneut eine Studie: Durch Isotopenanalysen von Mondgesteinen fanden Wissenschaftler Hinweise darauf, dass der Beschuss des Mondes auf eher kontinuierliche Einschläge von Asteroiden zurückzuführen ist, die noch aus dem Baumaterial der inneren Gesteinsplaneten übriggeblieben sind. Möglicherweise wasserreiche Asteroiden aus dem äußeren Sonnensystem sind hingegen wohl schon früher auf das Erde-Mond-System gestürzt, vermuten die Forscher.

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Foto: AG Kleine