Lancet Studie: Erhöhen mRNA-Impfstoffe die Gesamtsterblichkeit? – Ergebnisse einer neuen Meta-Analyse

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Randomisierte klinische Studien mit COVID-19-Impfstoffen: Haben Adenovirus-Vektor-Impfstoffe nützliche unspezifische Wirkungen?

Zusammenfassung

Zur Untersuchung möglicher unspezifischer Wirkungen (NSE) der neuartigen COVID-19-Impfstoffe haben wir die randomisierten Kontrollstudien (RCTs) zu mRNA- und Adenovirus-Vektor-COVID-19-Impfstoffen ausgewertet, in denen die Gesamtmortalität, einschließlich COVID-19-Todesfälle, Unfalltodesfälle, kardiovaskuläre Todesfälle und andere nicht-COVID-19-Todesfälle erfasst wurden. Bei der Gesamtmortalität mit 74 193 Teilnehmern und 61 Todesfällen (mRNA: 31; Placebo: 30) betrug das relative Risiko (RR) für die beiden mRNA-Impfstoffe im Vergleich zu Placebo 1,03 (95% CI=0,63-1,71). Bei den Adenovirus-Vektor-Impfstoffen gab es 122.164 Teilnehmer und 46 Todesfälle (Impfstoff: 16; Kontrollen: 30). Die RR für Adenovirus-Vektor-Impfstoffe gegenüber Placebo/Kontrollimpfstoff betrug 0,37 (0,19-0,70). Die Adenovirus-Vektor-Impfstoffe schützten vor COVID-19-Todesfällen (RR=0,11 (0,02-0,87)) und vor nicht-unfallbedingten, nicht-COVID-19-Todesfällen (RR=0,38 (0,17-0,88)). Die beiden Impfstofftypen unterschieden sich signifikant in Bezug auf die Auswirkungen auf die Gesamtmortalität (p=0,030) und die Todesfälle, die nicht durch Unfälle, sondern durch COVID-19 verursacht wurden (p=0,046). Die placebokontrollierten RCTs zu COVID-19-Impfstoffen wurden aufgrund der eindeutigen Auswirkungen auf COVID-19-Infektionen rasch abgebrochen. Die hier vorgestellten Daten sprechen jedoch dafür, RCTs von mRNA- und Adeno-Vektoren direkt miteinander zu vergleichen, um die langfristigen Auswirkungen auf die Gesamtsterblichkeit zu ermitteln.

https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4072489

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Foto: © Karl-Josef Hildenbrand