Lainzer Tiergarten: Wieder Jagd auf Hirsche

Hirsch

Seit Jahren sorgt die Jagd – oder wie es offiziell heißt: das Wildtiermanagement – im Lainzer Tiergarten immer wieder für Aufregung. Nun ist es wieder so weit: Das Forstamt schießt gezielt Damhirsche und Mufflons. Denn diese würden zu viel Platz benötigen.

DI Andreas Januskovecz, der Forstdirektor der Stadt Wien, hat ein Herz für den ministrablen Kanzleistubenplan. Natur und Nachhaltigkeit und der Wert des Lebendigen haben sich natürlich seinem Strich und Beistrich unterzuordnen. Jedes Jahr die gleichen Festmeter Holz, ob Nationalpark, Natur- oder Quellschutzgebiet, ob Eiche oder Esche, ob 1,5 Meter oder 5 Zentimeter Stammdurchmesser, praktisch wenn gleich der Wind die Bäume bricht. Naturnahe biologische Forst- und Landwirtschaft, Naturprozesschutz, Umweltverträglichkeit taugt für Private und scheint unnütze Liebhaberei oder gar gefährliches Experiment für die Vorzeigelandwirtschaftsindustrie 4.0 Wiener Wein und Landgut Cobenzl. Natürlich Tiere sind Kulturschädlinge des geplagten Ökoprozessings und humanistischen Landschaftsdesigns und konsequent zu vernichten, high-tech industriechemisch oder mit konventionellem Jagdethos!

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